In der neuen Folge entbrennt zwischen den Steffen und Thomas eine hitzige Debatte über die Frage, wo die Grenze zwischen Tradition und Rassismus verläuft. Auslöser der Diskussion ist die Figur des „Mohrs“ beim traditionellen Grenzgang in Biedenkopf, an dem sich im Netz nach einem Beitrag in der „Hessenschau“ Kritik entzündet hat. Während Thomas die historische Einbettung der über 300 Jahre alten Figur verteidigt und vor einer vorschnellen Verurteilung aus der Ferne warnt, plädiert Steffen für eine Auseinandersetzung mit dem potenziell rassistischen Hintergrund. Der Konflikt führt schließlich zu tiefen Verstimmungen und gipfelt im vorzeitigen Abbruch der Episode.
Auf thomaswinzer.com ist ein Blogartikel erschienen, der die Quellenlage darstellt: Grenzgang: Ist der Mohr rassistisch?
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00:06:14 Marburg-Bezug und Meinungsfreiheit bei Lanz & Precht
00:07:02 Der Biedenkopfer Grenzgang in der Hessenschau
00:08:19 Blackfacing-Debatte: Woher kommt der Mohr?
00:10:24 Die Chronik von Ludwig Mauß (1907) und die Vorkolonialzeit
00:12:34 Das Niveau-Problem: Erleben vs. Flughöhe
00:15:56 Der Mohr als Glücksbringer und Integrationsfigur
00:17:41 Die Einladung nach Biedenkopf und der Vorwurf des Framings
00:20:07 Aufgeklärte Gesellschaft? Der Streit eskaliert
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00:27:07 Der Abbruch: Wenn Argumente auf Anschuldigungen treffen
00:28:58 Die Kommentarspalten sind geöffnet
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19. Mai 2026 - 29:20